Ihr Weg zur Reha und zur Kur

    Am Ball bleiben...

    Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten Informationen für Ihren Weg zur Reha/Kur zusammengestellt.

    Lassen Sie sich nicht verunsichern: Der Antrag für eine Rehabilitation oder beispielsweiser eine ambulante Badekur erscheint vielen Patienten am Anfang durchaus etwas kompliziert. Aber bleiben Sie am Ball, Sie haben bei medizinischer Notwendigkeit ein Recht auf eine Rehabilitation bzw. Kur. Sie verfügen über ein Wunsch- und Wahlrecht bezüglich Ihrer Reha-Einrichtung sowie ein entsprechendes Widerspruchsrecht bei Ablehnung Ihres Antrages. 

    Gerne beraten wir Sie persönlich bezüglich Ihres Weges zu einer Rehabilitation bzw. Kur:

    Tel. +49 8531 23-2809

    (Mo - Fr jeweils 8.00 - 16.30 Uhr)


    Übersicht: Wege zur Reha, Anschlussheilbehandlung, Kur

    In folgender Grafik zeigen wir Ihnen, wie Sie zu welchen Rehabilitations-, Anschlussheilbehandlungen bzw. Kuraufenthalten gelangen (bei der gesetzliche Kranken- oder Rentenversicherung): Schnell-Übersicht "Der Weg zur Reha".

    Wenn Sie mehr Details wissen wollen, können Sie folgender Grafik noch weitere Informationen entnehmen: Detail-Übersicht "Der Weg zur Reha".

    Ihr Wunsch- und Wahlrecht

    Die Johannesbad Fachklinik hat mit Kostenträgern einen Versorgungsvertrag abgeschlossen. Ergänzen Sie Ihren Antrag mit einem entsprechenden Vorschlag, denn Sie haben ein Wunsch- und Wahlrecht, sich die Klinik Ihrer Wahl (bei entsprechender Eignung) auszusuchen. Üben Sie Ihr Wunsch- und Wahlrecht aktiv aus. Nach sozialmedizinischer Begutachtung und versicherungsrechtlicher Prüfung Ihres Antrages erhalten Sie einen Bescheid des Kostenträgers.

    Bei Ablehnung haben Sie die Möglichkeit, innerhalb eines Monats schriftlich zu widersprechen. Oftmals wird nach einem Widerspruch die Rehabilitation genehmigt – zögern Sie also nicht, Ihr Widerspruchsrecht auszuüben. Gleiches gilt für den Fall, dass Sie mit der vorgeschlagenen Einrichtung nicht einverstanden sind. Bitten Sie kurzfristig um eine Ummeldung in die Klinik Ihrer Wahl. Art, Dauer, Umfang, Beginn und Durchführung der Leistungen bestimmt der Kostenträger. Aber Sie haben stets ein Wahlrecht.

    Weiterführende Informationen zu Ihrem Wunsch- und Wahlrecht 

      Was ist eine Rehabilitationsmaßnahme?

      Zu einer Rehabilitationsmaßnahme sagt man kurz Reha. Bei einer Reha wird mit unterschiedlichen Behandlungen eine Verbesserung der körperlichen und seelischen Gesundheit erreicht.


      Unsere Behandlungsschwerpunkte

      • Orthopädie: Degenerative Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule und Gelenke
      • Orthopädie: Zustand nach Hüft- oder Knie-TEP, Bandscheibenerkrankungen oder -Operationen
      • Psychosomatik: Psychische/psychosomatische Erkrankungen
      • Urologische Erkrankungen

      Wie häufig steht mir eine Reha zu?

      • prinzipiell alle vier Jahre
      • bei besonderen Problemen auch häufiger
      • die AHB unterliegt keinen zeitlichen Beschränkungen, hier besteht ein gesetzlicher Anspruch bei entsprechenden Erkrankungen unabhängig vom Zeitpunkt der letzten Reha-Maßnahme.

      Wer bezahlt die Reha (Kostenträger)?

      • Bei allen Berufstätigen der Rentenversicherungsträger (auch Berufsgenossenschaften)
      • Bei anderen (Rentner, Arbeitslose, "Hausfrauen", Studenten) die Krankenkasse

      Was muss man selbst zur Reha beitragen?

      Je nach Kostenträger bis zu 10,- Euro pro Kalendertag. Bei AHB max. für 28 Tage bei Anrechnung des Krankenhausaufenthaltes

      Wie stelle ich einen Antrag?

      • Sie gehen zu Ihrem Hausarzt und bitten um ein Attest für einen Reha-Aufenthalt, am besten bereits dort den Klinikwunsch aufnehmen lassen.
      • Gehen Sie zu Ihrer ortsansässigen Krankenkasse, dort wird Ihnen gesagt, ob die Krankenkasse oder die Rentenversicherung die Kosten bezahlt. Meist erhalten Sie dort auch einen Antrag, wenn die Rentenversicherung bezahlen muss, oder man gibt Ihnen eine entsprechende Adresse mit.
      • Antrag ausfüllen, Klinikwunsch angeben.
      • Antrag an den Kostenträger schicken.
      • Bearbeitung des Antrages durch die Krankenkasse / den Rentenversicherungsträger.
      • Vielleicht müssen Sie dann noch zum Arzt beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen oder zum Vertrauensarzt des Rentenversicherungsträgers.
      • Entscheidung durch Krankenkasse / Rentenversicherungsträger. Wenn der Antrag abgelehnt wurde, können Sie Widerspruch einlegen. Wenn der Antrag genehmigt wurde, aber nicht die von Ihnen gewünschte Klinik, können Sie ebenfalls Widerspruch einlegen.
      • Haben Sie eine "Kostenzusage" für die Klinik Ihrer Wahl, dann werden wir vom Kostenträger benachrichtigt und laden Sie dann zu einem bestimmten Tag zur Rehamaßnahme ein.
      • Bitten Sie ihren Hausarzt, Ihnen wichtige Befunde für die Reha mitzugeben oder uns zu schicken.