IschiasnerV UND ISCHIALGIE | therapie

    Mit der richtigen Therapie für den Ischiasnerv bzw. die Ischialgie

    Beschwerden mit dem Ischiasnerv lösen beim jeweiligen betroffenen Patienten oft heftige, plötzliche Schmerzen aus, die von der unteren Rückenregion über Gesäß und Bein bis in den Fuß hinein ausstrahlen können – und den Betroffenen dabei zumeist erst einmal völlig außer Gefecht setzen. Bezeichnungen für die lästigen Probleme gibt es dabei viele: Ischiassyndrom, Ischialgie, eingeklemmter Ischiasnerv, Ischiasnervreizung und viele mehr. Auch vom „Hexenschuss“ ist oft die Rede.

    Therapie bei Ischialgie in Bad FüssingDer Ischiasnerv: Plötzliche & herftige Schmerzen bei Patienten Behandlung für das Ischiassyndrom in der Johannesbad FachklinikDer große Ischiasnerv im Schaubild


    Was ist der Ischiasnerv und welche Aufgaben hat er?

    Der Ischiasnerv ist der größte Nerv des menschlichen Körpers und nimmt eine zentrale Funktion ein. Der Ischiasnerv leitet über das Rückenmark alle Befehle und Empfindungen zwischen Gehirn und Beinmuskulatur weiter. Er setzt sich aus mehreren Nervenwurzeln zusammen, die das Rückenmark auf verschiedenen Höhen verlassen.

    Im Gesäß tritt er an die Oberfläche und verläuft über die Rückseite des Oberschenkels bis zur Kniekehle. Dort teilt er sich in den Waden- und in den Schienbeinnerv, die beide Richtung Fuß verlaufen – genau deshalb führen Probleme mit dem Ischias oft zu großflächigen Schmerzen, die vom letzten Lendenwirbel bis zu den Füßen hin spürbar sind. Die Schmerzen entstehen dabei stets durch eine Reizung des Ischiasnervs, welche durch Druck, Quetschung oder Entzündung zustande kommt und verschiedene Ursachen haben kann. Der medizinische Fachbegriff dafür lautet „Ischialgie“.


    Welche Ursachen sind für Ischiasnerv-Schmerzen verantwortlich?

    Ischiasnerv-Schmerzen sind auf die unterschiedlichsten Ursachen zurückzuführen. Unterscheiden kann man dabei zwischen Druckschäden und Nervenentzündungen.

    Druckschäden am Ischiasnerv werden durch folgende Probleme verursacht:

    Der häufigste Grund für eine Ischialgie ist ein Bandscheibenvorfall. Durch eine verschobene Bandscheibe entsteht Druck auf den Ischiasnerv – eine Einklemmung und Mangelversorgung des Nervs ist die Folge. Hier erfahren Sie mehr zum speziellen Krankheitsbild "Bandscheibenvorfall".

    Schaubild zur Wirbelsäule 

    Das Piriformis-Syndrom tritt auf, wenn der Piriformis-Muskel den Ischiasnerv einklemmt. Grund dafür ist oft eine einseitige Überbelastung, die durch falsches Bücken entsteht.

    Unfälle, Tumoren, Metastasen, Schwellungen, Abszesse, Operationen und Blutungen bilden weitere mögliche Risikofaktoren für Ischiasnerv-Schmerzen. Es entsteht von außen Druck auf den Nerv, der zu einer Quetschung und in der Folge zu Beschwerden im Ischias führt. Auch eine Geburt kann eine Ischialgie auslösen, da sich der Kopf des Kindes während der Geburt nah am Nervenverlauf befindet.

    Weiterhin können strukturelle Ursachen Ischiasnerv-Schmerzen auslösen. Leidtragende sind dabei zum Beispiel oft leidenschaftliche Läufer, bei denen eine durch Muskelverkürzungen auftretende fehlerhafte Laufhaltung mit der Zeit zu einem eingeengten Ischiasnerv führen kann. Auch sonstige degenerative Veränderungen der Wirbel können Symptome auslösen.

    Übergewicht oder Diabetes mellitus sind weitere Faktoren, die Ischialgien begünstigen.

    Entzündungen des Ischiasnervs können durch folgende Faktoren auftreten:

    • Lyme-Borreliose: Diese durch Zecken übertragene Infektionskrankheit führt unter anderem zu einer schmerzhaften Entzündung der Nervenwurzeln.
    • Gürtelrose: Diese durch Viren verursachte Krankheit kann die Wurzeln des Ischiasnervs befallen und im Folgenden starke Schmerzen auslösen.

    Welche Symptome treten bei einer Ischialgie auf?

    Durch die relativ eindeutigen Symptome und Charakteristika ist die Diagnose einer Ischialgie oft relativ gut zu stellen. Schwieriger ist in vielen Fällen die Ursachensuche – durch welches Problem wurden die Ischiasnerv-Schmerzen ausgelöst? Je nach Komplexität können dementsprechend weitere Untersuchungen auf den Patienten zukommen.

    Generell werden die Schmerzen von den Betroffenen in unterschiedlicher Stärke empfunden, abhängig vom genauen Ort der Nervenreizung. Häufig kommt es dabei zu ziehenden Schmerzen an der Rückseite des Oberschenkels, die morgens oder nach langem Ruhen am schlimmsten sind und nach Bewegung kurzzeitig besser werden können. Auch ein punktuell empfundener Schmerz am Gesäß in Kombination mit einer Verdickung an dieser Stelle ist relativ häufig. Durch die plötzlich „einschießenden“ Schmerzen wird eine Ischialgie oft mit einem Hexenschuss verwechselt – die Unterscheidung ist jedoch relativ einfach, da beim Hexenschuss die Schmerzen nicht in die Beine ausstrahlen.

    Welche Möglichkeiten gibt es zur Ischiasnerv-Behandlung?

    Bei einer Ischiasnervreizung muss die Grunderkrankung behandelt werden. Je nach Schwere der Symptome stehen dabei unterschiedliche Maßnahmen zur Verfügung. Bei leichteren Fällen können oft schon entlastende Lagerungen im Stufenbett sowie diverse Wärmeanwendungen Linderungen verschaffen. Auch regelmäßige Bewegung und rückenfreundliches Verhalten im Alltag können zu Verbesserungen führen. 

    Bei schwereren Verläufen ist auch nicht immer eine Operation zwingend nötig. Gegen die Ischiasnerv-Schmerzen werden oft verschiedene Schmerzmittel mit diversen physikalischen Therapien kombiniert – hierzu zählen krankengymnastische Übungen, Massagen, Entspannungsübungen und spezielle Bewegungstherapien. Dieses Bündel an konservativen Maßnahmen führt in den relativ vielen Fällen zu einer Linderung.

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