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    « Mai 2012 »

    Aktuell am 5/18/2012

    Bädertherapie

    THERMALWASSER = MEDIKAMENT!

    Ursprung der Quelle
    Eine gut 1.000 Meter tief gelegene, hauseigene, staatlich anerkannte Heilquelle speist die Johannesbad Thermenlandschaft. Mit einer Quelltemperatur von 56° C sucht sich das stark schwefelhaltige Natrium-Hydrogencarbonat-Chlorid-Thermalwasser seinen Weg durch die Gesteinsschichten und ergießt sich dann quellfrisch in die beeindruckende Beckenlandschaft von Bad Füssings größter Therme, dem Johannesbad. Die Wirkung des Bad Füssinger Heilwassers ist legendär. Der spezielle Schwefel des Thermalwassers wird durch die Haut gut aufgenommen und kann so direkt an den erkrankten Körperstellen seine heilende und schmerzlindernde Wirkung entfalten (starke Wirkung gegen Gelenkerkrankungen).

    Der spezielle Sulfid-Schwefel des Thermal-Mineral-Wassers, den es so nur bei uns gibt, wird durch die Haut optimal aufgenommen und kann so direkt an den erkrankten Körperstellen seine heilende und schmerzlindernde Wirkung entfalten (u.a. starke Wirkung gegen Gelenkerkrankungen).

    Prof. Dr. K. E. Quentin, Institut für Wasserchemie und Balneologie an der Technischen Universität München: "Der herausragende Unterschied besteht in der idealen Kombination von drei Eigenschaften, von denen jede für sich alleine schon eine balneologische Rarität darstellt: die hohe Quellentemperatur, ein erhöhter Mineralstoffgehalt von über einem Gramm pro Liter, der den Mindestgehalt für Mineralquellen weit überschreitet, und schließlich die herausragendste Eigenschaft in der europäischen Bäderlandschaft: der bemerkenswerte Schwefelgehalt von 2,5 bis 3 Milligramm pro Liter, der die geforderte Grenzzahl von einem Milligramm pro Liter erheblich überschreitet und damit die besondere Heilkraft der Johannesquelle ausmacht."

    Die Wirkung der Bäder

    • Thermisch: durch Wärme
    • Mechanisch: durch veränderten hydrostatischen Druck, der den Körper in einen schwebeartigen Zustand versetzt
    • Chemisch: über Deponierung und Resorption erfolgt eine Aufnahme von Wirkstoffen durch die Haut in den Organismus
    • Reizwirkung: der menschliche Organismus passt sich an die veränderten Bedingungen an, es kann zu einer positiven Beeinflussung des vegetativen Nervensystems kommen


    Die Heilwirkung des Wassers

    Rheumatische Krankheiten   
    Chronisch entzündliche Gelenkerkrankungen (chron. Polyarthritis, PCP bzw. rheumatoide Arthritis und Arthritiden anderer Genese), Abnützungserscheinungen an Gelenken (degenerativer Rheumatismus bzw. Arthrose und Polyarthrose), chronisch entzündliche Prozesse der Gelenkumgebung, besonders Schulter- und Hüftgelenke (Periarthritis), Muskelrheumatismus, Muskelverspannung, Muskelhärte (Rheumatismus musculorum, Crampus, Myogelose), chronische Nervenentzündungen und Nervenschmerzen (chron. Neuritis und Neuralgie, vor allem des Nervus ischiadicus und des Armplexus)

    Wirbelsäulenleiden  
    Abnützungserscheinungen an Wirbelkörpern und Wirbelgelenken (Spondylose, Spondylarthrose), Bandscheibenschaden (Chondrose bzw. Osteochondrose), Bandscheibenvorfall (Nucleus pulposus- prolaps), Hexenschuß (Lumbago), Migräne (cervicale), chronisch entzündliche Prozesse an Wirbelgelenken, Bandscheiben und am Bandapparat (Morbus Bechterew bzw. Spondylitis ankylopoetica), Fehlhaltung der Wirbelsäule und Fehlstellung der Wirbelkörper, Wirbelsäulenverkrümmung mit statischen Beschwerden (Z. n. M. Scheuermann, Kyphoskoliose, Hyperlordose, Rundrücken, hohlrunder Rücken, Gibbus, Spondylolisthesis), Wirbelsäulenschwäche (Wirbelsäuleninsuffizienz), Deformierungen der Extremitäten und Gelenke. 

    Stoffwechselkrankheiten   
    Harnsäurevermehrung im Blut (Hyperurikaemie), Gicht (Arthritis urica), Knochenentkalkung (Osteoporose endokriner und sonstiger Genese)  

    Chirurgische Nachbehandlung   
    Zustände nach Knochenbrüchen, verzögerte Knochenbildung (Callusbildung), Rückstände nach Prellungen und Gelenkverletzungen, Zustände nach Blutergüssen, nach Muskelverletzungen und nach Operationen am Muskel- und Sehnengewebe, Muskelschwäche infolge Ruhigstellung und Fehlhaltung (Inaktivitätsatrophie), Zustände nach Verbrennungen, Narbenbeschwerden.
    Nachbehandlung bei Wirbelsäulenoperationen (Bandscheibenoperationen) und Gelenkoperationen (vor allem Totalendoprothesenimplantation in Hüft- und Kniegelenke)

    Herz-, Kreislauf- und Durchblutungsstörungen   
    Herzerkrankungen, soweit sie ausgeglichen sind, Zustand nach Herzinfarkt, nervöse und funktionelle Herzbeschwerden, Hochdruck- und Unterdruckleiden, vegetative Dystonie

    Durchblutungsstörungen   
    der Gliedmaßen, intermittierendes Hinken (periphere Durchblutungsstörungen, Akrocyanose, Erythrocyanose, Endangiitis obliterans bzw. Morbus Winiwarter-Bürger, Morbus-Raynaud, Arteriosklerose), Zustand nach Gefäßoperationen

    Lähmungen   
    schlaffer und spastischer Art. Lähmungen nach Unfällen, Verletzungen und Operationen (posttraumatische postoperative Lähmungen), Zustand nach Schlaganfall (postapoplektischer Zustand) ein halbes Jahr nach dem letzten Anfall. Folgen einer spinalen Kinderlähmung (postpoliomyelitischer Status)

    Frauenkrankheiten  
    Chronisch entzündliche Unterleibserkrankungen (chron. Adnexerkrankungen), Verwachsungsbeschwerden (Adhäsionen), hormonale und funktionelle Unterleibsleiden (Amenorrhoe, Fertilitätsstörungen)

    Allgemeine Regeneration   
    Stoffwechselanregung, Entschlackung, Umweltschädigungen, Streßkrankheiten, Erschöpfungszustände, Linderung von Altersbeschwerden.

    GEGENANZEIGEN   
    Akute Entzündungen aller Art, schwere körperliche Erschöpfungszustände (Kachexie), Infektionskrankheiten, auch tuberkulöse Prozesse (sofern nicht deren Inaktivität gesichert ist). Schwere, nicht ausgeglichene (dekompensierte) Herz- und Kreislaufkrankheiten. Zustand nach Infarkt (frühestens nach 9 Monaten). 

    Zu viel des Guten
    In den Schwefel-Gas-Becken sollte eine Gesamtbadezeit von 30 Minuten nicht überschritten werden.


    Geologisches Blockbild der Thermalwasserbrunnen von Bad Füssing

    Auszug aus der Heilwasseranalyse von Akad. Dir. D. Eichelsdörfer, Institut für Wasserchemie und chemische Balneologie der Technischen Universität München, Wassertemperatur 56° C, pH-Wert 7,21. In einem Liter Wasser sind enthalten:

      Masse
    Kationen mg
    Natrium (Na+) 302,5
    Kalium (Ka+) 17,0
    Magnesium (Mg2+) 3,80
    Calcium (Ca2+) 24,8
    Eisen (Fe2+) 0,16
      Masse
    Anionen mg
    Fluorid (F-) 6,19
    Chlorid (Cl-) 165,3
    Hydrogensulfat (HS-) 2,80
    Sulfat (SO42-) 24,8
    Hydrogencarbonat (HCO3-) 611,2

    Millimol Gasförmige Stoffe

    Freies Kohlendioxid (CO2)
    mmol
    36,3 0,825 18,36 ml
    bei 0C und 1013 mb
    ( 760 mm Hg)

    Schwefelwasserstoff (H2S)
    mmol
    0,51 0,015 0,33 ml
    bei 0C und 1013 mb
    ( 760 mm Hg)


    Doch abgesehen von der hohen Heilkraft bietet das Thermalbaden wohltuende Entspannung und Regeneration für alle Sinne. Tauchen Sie ein in eine wunderbare Thermenwelt und lassen Sie sich vom wohlig warmen Thermal-Mineralwasser umschmeicheln.Was gibt es Schöneres? Überzeugen Sie sich von der Vielfalt des Johannesbades und genießen Sie das wohltuend vitalisierende Bad in quellfrischem Thermal-Mineralwasser.


    360° Panoramen






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