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    « Februar 2012 »

    Aktuell am 2/5/2012

    Akut-Schmerzzentrum

    (Stationäre Krankenhaus-Behandlung)

    Chefarzt Akut-Schmerzzentrum:
    Dr. med. Hans-Joachim Schmitt
    Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Spezielle Schmerztherapie, Manuelle Therapie, Akupunktur, Naturheilverfahren



    Tel:  + 49 (0) 85 31 23-29 04 (oder -22 01)
    Fax: + 49 (0) 85 31 23-29 29
    E-Mail-Kontakt: kristin.lang@johannesbad.de

    Interdisziplinäre Schmerztherapie

    Während dem akuten Schmerz eine sehr sinnvolle und lebenserhaltende Funktion zukommt, fehlt dem chronischen Schmerz dieser Sinn. Der chronische Schmerz hat keine Alarm- oder Schutzfunktion mehr, sondern kann zu einer eigenen, sehr belastenden Krankheit werden.

    Er nimmt den Betroffenen ein Stück Lebensqualität. Chronische Schmerzen wirken sich auf die Stimmung aus. Der Schmerz brennt sich auf Dauer sozusagen nicht nur in den Körper und unser Nervensystem, sondern auch in die Seele. Derzeit sind allein in Deutschland etwa 8 Millionen Menschen wegen chronischer Schmerzen in Behandlung.


    Schmerz reduzieren, Funktion verbessern, Lebensqualität erhöhen


    Die multimodale Schmerztherapie in der Johannesbad Fachklinik hat, neben einer weitest möglichen Verringerung der Schmerzempfindungen, als oberstes Ziel, die physischen, psychischen und sozialen Funktionsbeeinträchtigungen zu mindern und die Lebensqualität zu verbessern.

    Dazu bedarf es vor allem einer aktiven Beteiligung des Patienten, während der gesamten Therapie und in der Zeit nach der Krankenhausbehandlung, um zusammen mit dem multiprofessionellen Behandlungsteam die Ziele zu erreichen und zu sichern.


    Akut-Schmerztherapie

    Stationäre Krankenhaus-Behandlung bei akuten Schmerzen

    Behandlungsschwerpunkte der Akut-Schmerztherapie
    Akuter Kreuzschmerz, Ischiasschmerzen, Wirbelsäulenblockierungen, akut aktivierte Arthrose, Kopfschmerzattacken, akuter Schmerz nach Operationen/Unfällen,CRPS (Morbus Sudeck), Stumpf-/Phantomschmerz, Neuralgien, Neuropathien

    Therapie
    Ärztliche Diagnostik-/Behandlungskonzeption, medikamentöse Schmerzbehandlung, interventionelle Behandlungsverfahren, spezif. Physiotherapie/Medizinische Trainingstherapie, spezifische Gesundheits-/ Sozialberatung, Entspannungsverfahren

    Aufnahmekriterien
    Alle akuten Schmerzereignisse, nach haus-/fachärztlicher Diagnostik, ambulante Behandlung ausgeschöpft bzw. nicht umsetzbar oder das Therapieergebnis ist unzureichend.


    Multimodale Schmerztherapie

    Stationäre Krankenhausbehandlung bei chronischen Schmerzen

    Behandlungsschwerpunkte der Multimodalen Schmerztherapie

    Chronische Schmerzkrankheit, Kopfschmerz, Rückenschmerz,
    Gelenkschmerz, CRPS (Morbus Sudeck)

    Therapie

    Komplexes ärztliches und psychologisch geleitetes, durch vielfache Forschung belegtes Behandlungskonzept zur Behandlung chronischer Schmerzen:

    Spezielle Physiotherapie, medikamentöse Schmerzbehandlung nach modernsten Gesichtspunkten, psychologische Schmerzbewältigung, Entspannungstherapien, Wirbelsäulen-Funktionstraining, angepasste medizinische Trainingstherapie, gesundheitsorientierte Ernährungsberatung mit Lehrküche, Ergo-, Kreativ-, Kunsttherapie, interventionelle Behandlung (soweit erforderlich) / therapeutische Lokalanästhesie, Chirotherapie, Neuraltherapie, Thermalbewegungsbad, Sozialberatung, Schulungen und Vorträge

    Aufnahmekriterien für die Multimodale Schmerztherapie

    • es bestehen chronische Schmerzen seit mehr als 6 Monaten und es besteht ein Chronifizierungsstadium II oder III nach Gerbershagen
    • es besteht eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität bzw. eine Gefährdung der selbstständigen Lebensführung
    • aufgrund der Beschwerden besteht eine erhebliche Alltagseinschränkung / Arbeitsunfähigkeit
    • ambulante Behandlungsmethoden sind ausgeschöpft (Nachweis erforderlich)
    • Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit bei allen notwendigen Behandlungsmaßnahmen 
    • Veränderungsbereitschaft
    • fachärztliche orthopädische und neurologisch-psychiatrische Vorbehandlung erforderlich (Befundberichte)
    • die stationäre Einweisung muss durch den behandelnden Arzt erfolgen, der Nachweis der ambulanten Behandlung (Arzt / Anzahl) muss erbracht werden.

     

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