Akut-Schmerzzentrum
(Stationäre Krankenhaus-Behandlung)
Chefarzt Akut-Schmerzzentrum:
Dr. med. Hans-Joachim Schmitt
Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Spezielle Schmerztherapie, Manuelle Therapie, Akupunktur, Naturheilverfahren

Tel: + 49 (0) 85 31 23-29 04 (oder -22 01)
Fax: + 49 (0) 85 31 23-29 29
E-Mail-Kontakt: kristin.lang@johannesbad.de
Interdisziplinäre Schmerztherapie
Während dem akuten Schmerz eine sehr sinnvolle und lebenserhaltende Funktion zukommt, fehlt dem chronischen Schmerz dieser Sinn. Der chronische Schmerz hat keine Alarm- oder Schutzfunktion mehr, sondern kann zu einer eigenen, sehr belastenden Krankheit werden.
Er nimmt den Betroffenen ein Stück Lebensqualität. Chronische Schmerzen wirken sich auf die Stimmung aus. Der Schmerz brennt sich auf Dauer sozusagen nicht nur in den Körper und unser Nervensystem, sondern auch in die Seele. Derzeit sind allein in Deutschland etwa 8 Millionen Menschen wegen chronischer Schmerzen in Behandlung.
Schmerz reduzieren, Funktion verbessern, Lebensqualität erhöhen
Die multimodale Schmerztherapie in der Johannesbad Fachklinik hat, neben einer weitest möglichen Verringerung der Schmerzempfindungen, als oberstes Ziel, die physischen, psychischen und sozialen Funktionsbeeinträchtigungen zu mindern und die Lebensqualität zu verbessern.
Dazu bedarf es vor allem einer aktiven Beteiligung des Patienten, während der gesamten Therapie und in der Zeit nach der Krankenhausbehandlung, um zusammen mit dem multiprofessionellen Behandlungsteam die Ziele zu erreichen und zu sichern.
Akut-Schmerztherapie
Stationäre Krankenhaus-Behandlung bei akuten Schmerzen
Behandlungsschwerpunkte der Akut-Schmerztherapie
Akuter Kreuzschmerz, Ischiasschmerzen, Wirbelsäulenblockierungen, akut aktivierte Arthrose, Kopfschmerzattacken, akuter Schmerz nach Operationen/Unfällen,CRPS (Morbus Sudeck), Stumpf-/Phantomschmerz, Neuralgien, Neuropathien
Therapie
Ärztliche Diagnostik-/Behandlungskonzeption, medikamentöse Schmerzbehandlung, interventionelle Behandlungsverfahren, spezif. Physiotherapie/Medizinische Trainingstherapie, spezifische Gesundheits-/ Sozialberatung, Entspannungsverfahren
Aufnahmekriterien
Alle akuten Schmerzereignisse, nach haus-/fachärztlicher Diagnostik, ambulante Behandlung ausgeschöpft bzw. nicht umsetzbar oder das Therapieergebnis ist unzureichend.
Multimodale Schmerztherapie
Stationäre Krankenhausbehandlung bei chronischen Schmerzen
Behandlungsschwerpunkte der Multimodalen Schmerztherapie
Chronische Schmerzkrankheit, Kopfschmerz, Rückenschmerz,
Gelenkschmerz, CRPS (Morbus Sudeck)
Therapie
Komplexes ärztliches und psychologisch geleitetes, durch vielfache Forschung belegtes Behandlungskonzept zur Behandlung chronischer Schmerzen:
Spezielle Physiotherapie, medikamentöse Schmerzbehandlung nach modernsten Gesichtspunkten, psychologische Schmerzbewältigung, Entspannungstherapien, Wirbelsäulen-Funktionstraining, angepasste medizinische Trainingstherapie, gesundheitsorientierte Ernährungsberatung mit Lehrküche, Ergo-, Kreativ-, Kunsttherapie, interventionelle Behandlung (soweit erforderlich) / therapeutische Lokalanästhesie, Chirotherapie, Neuraltherapie, Thermalbewegungsbad, Sozialberatung, Schulungen und Vorträge
Aufnahmekriterien für die Multimodale Schmerztherapie
- es bestehen chronische Schmerzen seit mehr als 6 Monaten und es besteht ein Chronifizierungsstadium II oder III nach Gerbershagen
- es besteht eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität bzw. eine Gefährdung der selbstständigen Lebensführung
- aufgrund der Beschwerden besteht eine erhebliche Alltagseinschränkung / Arbeitsunfähigkeit
- ambulante Behandlungsmethoden sind ausgeschöpft (Nachweis erforderlich)
- Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit bei allen notwendigen Behandlungsmaßnahmen
- Veränderungsbereitschaft
- fachärztliche orthopädische und neurologisch-psychiatrische Vorbehandlung erforderlich (Befundberichte)
- die stationäre Einweisung muss durch den behandelnden Arzt erfolgen, der Nachweis der ambulanten Behandlung (Arzt / Anzahl) muss erbracht werden.